Nintendo hat die Berichte über einen kürzlichen Serverangriff durch die Hacking-Gruppe Crimson Collective aufgegriffen und versichert, dass keine Entwicklungs- oder Geschäftsinformationen kompromittiert wurden.
In einer Stellungnahme für die japanische Zeitung The Sankei Shimbun gab Nintendo an, dass ein möglicher Angriff geringfügig war und auf Server beschränkt blieb, die hauptsächlich für die öffentlichen Webseiten des Unternehmens genutzt werden.
Die untenstehende kurze Erwähnung macht bemerkenswerterweise keinen Bezug auf die andere große Sicherheitsgeschichte dieser Woche in der Spielebranche: die anhaltende Verbreitung von Entwicklungsdetails zur Pokémon-Franchise. Dieses Leck geht auf einen bestätigten Angriff auf die Server des Entwicklers Game Freak im letzten Jahr zurück.
Nintendo hatte zuvor versucht, die Verantwortlichen für den "Teraleak" von Pokémon-Informationen im letzten Jahr zu identifizieren, der zunächst auf Daten zu älteren Projekten beschränkt schien. Die Bemühungen des Unternehmens, die Urheber ausfindig zu machen, waren jedoch offensichtlich nicht erfolgreich. Diese Woche tauchte eine neue Reihe von Entwicklungsdaten im Internet auf, die den Spieleveröffentlichungs-Fahrplan von The Pokémon Company bis mindestens 2030 zu skizzieren scheint – zeitgleich mit der Ankündigung von Pokémon Legends: Z-A.
Letzte Woche übernahm Crimson Collective die Verantwortung für den Angriff auf Nintendos Server, und ein Bild, das angeblich ein langes Verzeichnis von Nintendo-Entwicklungsdateien zeigt, verbreitete sich in sozialen Medien. "Wir haben kein Leck personenbezogener Daten bestätigt, und es ist kein Leck von Entwicklungs- oder Geschäftsinformationen aufgetreten", bestätigt Nintendos heutige Stellungnahme.
IGN hat Nintendo und The Pokémon Company um eine Stellungnahme zur anhaltenden Verbreitung von Informationen aus dem Teraleak gebeten, hat jedoch noch keine Antwort erhalten.